Lena Demeul 

ist das Pseudonym, unter dem ich als Autorin schreibe. Der Name leitet sich von meinem Geburtsnamen Demeulenaere ab. Ich wohne zusammen mit meinem Mann am Fuße der Eifel, unweit von Köln. 

Geboren bin ich im Osten Belgiens. Dort bin ich aufgewachsen und habe eine kaufmännische, rein schulische Ausbildung absolviert. Danach arbeitete ich in Deutschland. Hier entwickelte ich mich weiter und war nach zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen zuletzt 23 Jahre selbstständig als Private Arbeitsvermittlerin für Fach- und Führungskräfte, Bewerbungscoach, Leiterin diverser Marketingprojekte sowie Referentin für Kommunikationsseminare. 

All das war aufregend und interessant. Doch ich hatte mir von Anfang an vorgenommen, nach etwa 20 Jahren meine Selbstständigkeit zu beenden und ein neues Kapitel in meinem Leben aufgeschlagen - das Schreiben.  Zur Vorbereitung auf mein Debüt zur Romanautorin belegte ich drei Jahre einen Studiengang in Belletristik und veröffentliche mit "Leichtfüßig geht nur mit aller Kraft" mein Erstlingswerk.

Grandios wäre es, wenn Sie mich auf meinen Weg begleiten, meine Bücher gerne lesen und  sie weiter empfehlen. 

Ich freue mich auf Ihre Bewertung. 

(sehen Sie hierzu Datenschutz Rezensionen/Buchbewertung) 

Weiter unten finden Sie eine Leseprobe sowie interessante Details 

Fragen aus Interviews

 

Wie kamen Sie auf die Themen in Ihrem Buch? 

  

Ich wollte ein Buch schreiben, so wie ich es selbst gerne lese. Es sollte eine stimmige und interessante, lebensnahe und spannende Geschichte sein, die unterhält, informiert und aus der man etwas mitnehmen kann. 
Nach vielen Gesprächen mit Frauen unterschiedlichen Alters habe ich mich dazu entschieden, etwas weiter in der Zeit zurück zu gehen und die 60er Jahre zu wählen. Es war die Zeit des emanzipativen Umbruchs und eine Zeit, in der bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft mit der Zollunion gemeinsamer, zollfreier Handel begann. Außerdem sollte ein dogmatisches Thema eingebunden sein.

Diese Komponenten verbinden die fiktive Geschichte mit realen, geschichtlichen Geschehnissen. 


Wichtig bei der Erstellung des Plottes (des Gerüstes) war es mir, einen großen und viele kleine Spannungsbögen aufzubauen, um meine Leser*innen an die Geschichte zu fesseln.  

Ist das Ihre Geschichte?
 

Nein, es ist nicht meine Geschichte, obwohl es hier und dort Parallelen gibt. So bin ich im Osten Belgiens geboren, kenne die schulischen Verhältnisse und bin selbst von einer deutschsprachigen Grundschule in ein Gymnasium gewechselt, in der die Unterrichtssprache französisch war. 

Als Autorin bin ich nicht diejenige, die die Geschichte erzählt, sondern nur die, die sie aufschreibt. Erzählt wird sie von meiner Protagonistin Lea.  
Doch so sehr man sich beim Schreiben eines Romans auch bemüht nur ausführende Kraft zu sein, so legt man immer auch etwas von sich selbst mit hinein.
Beim Plotten stand zunächst die Umsetzung der beschriebenen Themen im Vordergrund. Das Handwerk also, das später als Gerüst für den Roman diente. Und nun musste ich mich für die Erzählperspektive entscheiden. Da meine Protagonistin Lea meinen Leser*n*innen so nah wie möglich kommen sollte, entschied ich mich für die Ich-Erzählung. Als ich dann begann, die Darsteller*innen zu charakterisieren, war ich emotional so stark eingebunden, dass eine tiefe Empathie entstand. Und als ich die erste Zeile schrieb, war ich mitten drin: Mit meinen Emotionen, meinem Herzblut und meiner ganzen Empathie. Ich kann mir gut vorstellen, dass es anderen Autoren genau so geht wie mir und dass man immer auch etwas über sich selbst preisgibt, wenn man einen solchen Roman schreibt. 

Was ist die zentrale Aussage des Buches?
 

Es sagt Vielerlei aus. Doch die wichtigste Aussage ist wohl, dass Zuversicht und der Glaube an seine eigenen Fähigkeiten und Ziele sich lohnen, ganz gleich wie schwierig es scheinen mag. 

 

Warum haben Sie sich entschieden, über einen Dienstleister wie tredition zu veröffentlichen statt über einen Publikumsverlag? 

Als unbekannte Autorin ist es quasi unmöglich, Belletristik bei einem Publikumsverlag zu veröffentlichen. Diese Verlage werden tagtäglich mit Manuskripten überschüttet. Sie weisen bereits auf deren Internetseiten darauf hin, dass nicht angeforderte Manuskripte nicht einmal gelesen, sondern vernichtet werden. Ich habe mich wirklich ein ganzes Jahr mit dem Thema Veröffentlichung beschäftigt und dann letztendlich entschieden, über den Dienstleister "tredition" zu gehen. 
Es ist nun mein Ziel, mit einem bereits veröffentlichten Buch und möglichst vielen, guten Rezensionen und Pressestimmen erneut an einen Publikumsverlag oder auch an Agenturen heranzutreten, um eventuell bessere Einstiegschancen für ein zweites Buch zu erhalten oder auch eine Neuauflage dieses Buches zu ermöglichen. 


 

Warum sollte man Ihr Buch lesen und für wen haben Sie es geschrieben?
 

Wer gerne tiefgründige und fesselnde Geschichten liest, aus denen man etwas mitnehmen kann, sollte meinen Roman auf jeden Fall lesen. Neben der Geschichte, Informationen, Humor und Gefühlen, findet man bei genauer Betrachtung Lösungsansätze für anscheinend ausweglose Situationen, sieht die Dinge vielleicht mit anderen Augen, kann kontroverse Ansichten überdenken und vieles mehr. 
Meine Zielgruppe sind Frauen jeden Alters aber auch Männer, die in die (Gefühls-)Welt der Frauen eintauchen möchten.

 

Was machen Sie, wenn Sie gerade keine Bücher schreiben? 

Ich versuche so viel Positives aus meinem Leben heraus zu holen wie möglich. Neben alltäglichen Arbeiten treffe ich mich mit meinen Freundinnen und Bekannten, bin gern in Gesellschaft und freue mich über liebe Gäste. Darüber hinaus koche ich sehr gerne abwechslungsreich und saisonal unterschiedlich. Reisen steht auch ganz oben auf meiner Like-Liste.  

Seit einigen Jahren betreue ich ehrenamtlich unter anderem ein kleines türkisches Mädchen als Smile-Patin (Smile= Sprachförderung mit individuellem Lernerfolg -Ein Projekt des Kreises Euskirchen-). Normalerweise ist persönlicher Kontakt und spielerisches Lernen vorgesehen, doch in dieser Pandemiezeit habe ich meine Strategie geändert und unterrichte sie mehrmals pro Woche per Videokontakt. Diese Arbeit macht uns beiden sehr viel Freude. 


 

Möchten Sie weitere Bücher schreiben und wenn ja, welche Themen wählen Sie diesmal? 

Ja, ich möchte gerne ein weiteres Buch schreiben. Geplant ist, dass ich über den Sommer hinweg die Themen zusammenstelle. Im Herbst möchte ich mit dem Plotten beginnen und im Frühjahr/Sommer nächsten Jahres das nächste Buch fertig stellen. 

Ob es einen Fortsetzungsroman oder eine ganz andere Geschichte geben wird, ist derzeit noch nicht klar. Insgeheim hoffe ich, dass meine Leser*innen mir einen Tipp geben und mir über meine Internetseite etwas dazu schreiben.